Danziger Bucht, Frisches Haff, Marienburg
8-tägige individuelle oder begleitete Radtour
Die alte Hansestadt Danzig, das glanzvolle „Juwel der Ostseeküste“, ist Ausgangsort und Endpunkt einer Radreise voll landschaftlicher und kultureller Höhepunkte. Sie vermittelt faszinierende Spuren einer bewegten Vergangenheit und die Beschaulichkeit einer vielerorts noch unberührten Natur. Von der Mündung der Weichsel führt die Route auf die nur 500 bis 1.800 m breite Landbrücke der Frischen Nehrung, die mit ihrem schier endlosen und feinsandigen Strand zur Bernsteinsuche und Badepause einlädt. Nach der Haff-Region entdecken technisch Interessierte den Oberlandkanal, wo Schiffe „über Land“ gezogen werden. Die Marienburg ist die größte mittelalterliche Burganlage des Deutschen Ordens und erstrahlt im Licht der Nachmittagssonne in leuchtendem Rot. – Die Danziger Bucht bietet mit ihrem Hinterland und dem Frischen Haff eine überraschende Vielfalt unterschiedlichster Eindrücke, die Sie noch lange fesseln werden.
Ihr Ziel: Danzig
So wohnen Sie:
Ihr Programm:

Start / Ziel: Danzig
Länge: ca. 215 km
Tagesstrecken: ca. 12- 46 km

Streckenprofil:
Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittel

Anreise Bahn: Warschau

Anreise PKW:
Bewachtes Parken ca. 36,-Euro / Auto / Woche, zahlbar vor Ort.


LEISTUNGEN:

7 x Ü im DZ mit DU/WC

Frühstück

Gepäckservice zur nächsten Unter-
kunft inkl. Versicherung bis 250,- Euro
/ Gepäckstück (1 St. / Pers. bis 20 kg)

Infomaterial (1 x pro Zimmer)

Sicherungsschein

Zusätzlich bei begleiteter Tour:

Reisebegleitung

Halbpension

Eintritte & Besichtigungen

Boots-/Schiffsfahrten

Nicht eingeschlossen:

Radmiete (zahlbar vor Ort)
Eintritte/Besichtigungen
Boots-/Schiffsfahrten
Reisevers. etc.

Mindestteilnehmerzahl

8 Personen.
Bei Nichterreichen kann die Reise bis spätestens 4 Wochen vor Beginn abgesagt werden.

Für diese Reise benötigen EU-Bürger einen gültigen Reisepass bzw. einen Personalausweis.

Termine:
21.05.-28.05.
11.06.-18.06.
10.09.-17.09.
17.09.-24.09.

Sondergruppen mit eigenem Termin ab 8 Pers.



gerne sind wir Ihnen bei der Buchung,
diese kann auch telefonisch erfolgen,
behilflich!

tägl. 9 - 22 Uhr
Beratung & Buchung

Tel. 0 25 66 / 33 34






7 x Übernachtung mit Frühstück in der nationalen 3-Sterne-Kategorie


Beratung und Buchung

Zur Plattform von:

Zur Plattform von ebuchen.de

 

 

1. Tag:
Individuelle Anreise nach Danzig [Gdansk]
• Per PKW: Bewachtes Parken ca. 36,– Euro/Auto/Wo.
• Per Linienflug: Von Frankfurt/Hamburg direkt, von anderen Flughäfen via Warschau oder Kopenhagen.
• Per Bahn via Berlin-Stettin o. Frankfurt/Oder.
Für alle Reiseteilnehmer: Ca. 17.00 Uhr Tourbesprechung und Radausgabe. Wer will, erkundet bei einem individuellen Bummel die historische Altstadt.

2. Tag:
Danzig – Frische Nehrung (ca. 35 km)
Sie erreichen das Weichseldelta und überqueren den Fluss mit einer offenen Fähre. Dem Strand entlang geht es nach Stegen [Stegna] zur Fischerkirche aus dem 17. Jh., deren Wände mit Stoff bespannt sind. In der Nähe erinnert eine Gedenkstätte an das frühere KZ Stutthof. Bald schon beginnt die Frische Nehrung, eine schmale Landbrücke, auf der die Grenze zum russischen Königsberg verläuft. Der beliebte Badeort Kahlberg [Krynica Morska] war bei Kriegsende die erste Station für die über das Haff geflüchteten Ostpreußen. Der weitläufige und schöne Ostseestrand erinnert heute nicht mehr an diese Ereignisse.

3. Tag:
Frauenburg – Elbing (ca. 45 km)
Per Schiff fahren Sie über das Haff nach Frauenburg [Frombork]. Der mächtige Bischofssitz aus dem 13. Jh. begeistert durch seine vielstimmige Orgel. Kopernikus entdeckte hier den wahren Lauf der Gestirne. Weiter per Rad am Frischen Haff entlang über Tolkemit [Tolkmicko] zum Gestüt Cadinnen, dem früheren Sommersitz Kaiser Wilhelms II. Etappenziel ist Elbing [Elblag], einst „Erster Seehafen Preußens“. Im historischen Zentrum sehen Sie, wie die frühere Hansestadt detailgetreu wiederaufgebaut wird.

4. Tag:
Elbing – (Oberlandkanal) – Marienburg
Durch die Niederung östlich der Nogat geht die direkte Strecke ca. 46 km durch verträumte Dörfer nach Marienburg, der mächtigen Festung des Deutschen Ritterordens. Wer will, unternimmt von Elbing aus eine beschauliche Fahrt auf dem Oberlandkanal. Der 1860 gebaute Kanal ist ein einzigartiges Denkmal früher Ingenieurskunst und überwindet auf dem Weg nach Masuren durch fünf „Schiefe Ebenen“ einen Höhenunterschied von 100 m. Nach dem Passieren der ersten Rampe radeln Sie 43 km zur Marienburg.

5. Tag:
Marienburg – Dirschau – Hohenstein
(ca. 44 km) Westwärts radeln Sie zu einem der wichtigsten Weichselübergänge nach Dirschau [Tczew]. Beim Bau der preußischen Ostbahn Berlin-Königsberg wurde hier die mit rund 850 m längste Brücke des Deutschen Reichs errichtet. Dirschau war Residenz der pomerellischen Herzöge und besitzt u.a. eine Pfarrkirche aus dem 14. Jh. und eine gotische Dominikanerkirche. Weiter geht es der Mottlau entlang nach Hohenstein [Pszczolki], wo eine stilechte Mühle auf holländische Siedler verweist, die diese Niederung einst entwässert haben.

6. Tag:
Hohenstein – Kaschubische Schweiz
(ca. 46 km) Dort, wo die bislang flache Strecke leicht hügelig wird, beginnt die Kaschubische Schweiz, eine beschauliche Seenplatte mit dunklen Wäldern und weiten Feldern. Zuckau [Zukowo] ist Zentrum der volkstümlichen Stickkunst. Sehenswert sind die Klostergebäude (13. Jh.) mit gotischem Saal und die ehemalige Klosterkirche mit reicher Innenausstattung.

7. Tag:
Karthaus – Danzig (ca. 12 km)
Die letzte Etappe führt ins Zentrum der Kaschubischen Schweiz rund um Karthaus [Kartuzy], wo ein Besuch des Heimatmuseums lohnt. 1381 gründeten Karthäuser-Mönche das Kloster „Marien-Paradies“. Das Dach der Klosterkirche wurde in Form eines Sarges gestaltet. Nachmittags Transfer nach Danzig, wo sich ein abendlicher Altstadtbummel empfiehlt.

8. Tag:
Rückreise bzw. Verlängerung
Neben Danzig bieten sich Kloster Oliva, Westerplatte, Gdingen [„Gotenhafen“] und Zoppot zur Verlängerung an.