Auf zwei Rädern durch den Schweizer Jura – Von Basel bis zum Genfersee
Diese abwechslungsreiche Veloreise nimmt Sie mit auf eine Entdeckungstour durch den Schweizer Jura: von der dynamischen Rheinmetropole Basel über stille Hochebenen, historische Dörfer und geheimnisvolle Moore bis hin zu mediterranen Uferwegen am Lac Léman. Die Route besticht durch landschaftliche Vielfalt, kulturelle Höhepunkte und eine ausgewogene Mischung aus Natur und Tradition. Auch mit Hund ist diese Tour auf vielen Etappen gut machbar – bitte Wasserpausen und passende Unterkünfte einplanen.
Tag 1 – Ankunft in Basel
Individuelle Anreise in die Kultur- und Rheinmetropole Basel.
Tag 2 – Von Basel nach Miécourt
Etwa 51 km | 840 m ↑ | 640 m ↓
Kaum hat man Basel hinter sich gelassen, beginnt das Abenteuer Jura: Die ersten Anstiege führen hinauf in die grünen Höhen, wo der Grenzfluss La Lucelle zwischen den Bäumen plätschert. Entlang seines ruhigen Laufs lässt sich wunderbar in den Rhythmus der Reise finden. Die weiten Hügel der Ajoie begrüßen mit offenen Armen – ein Landstrich voller Stille und Natur.
Tag 3 – Miécourt bis Saignelégier
Etwa 44 km | 1’075 m ↑ | 575 m ↓
Nach einem weiteren Anstieg hinter der nächsten Jurakette wartet ein echtes Juwel: St-Ursanne, verträumt am Doubs gelegen, verzaubert mit mittelalterlichem Flair. Anschließend führt die Route sportlich bergauf in die Freiberge – eine ruhige Hochebene, auf der sich Kühe und Freibergerpferde die Wiesen teilen.
Tag 4 – Saignelégier nach Travers oder Couvet
Etwa 71 km | 845 m ↑ | 1’095 m ↓
Die Fahrt durch die Freiberge, vorbei an geheimnisvollen Mooren, ist ein Naturerlebnis für sich. Auf dem Weg wartet das größte Sonnenkraftwerk der Schweiz. In La Chaux-de-Fonds – geprägt vom Takt der Uhrenindustrie – begegnet einem die Geschichte der Zeitmessung auf Schritt und Tritt. Weiter geht es durchs Moorgebiet von Les Ponts-des-Martel bis ins Val-de-Travers.
Tag 5 – Travers/Couvet bis Ste-Croix
Etwa 28 km | 570 m ↑ | 230 m ↓
Dem Absinth, der sogenannten „Grünen Fee“, begegnet man im Val-de-Travers auf Schritt und Tritt – doch heute dreht sich alles ums Rad. Die Etappe führt durch stille Täler bis nach Ste-Croix, wo die Kunst der mechanischen Musik zuhause ist: Musikautomaten, Spielwerke und filigrane Puppentechnik sind hier Teil der Tradition.
Tag 6 – Ste-Croix bis Vallée de Joux
Etwa 48 km | 965 m ↑ | 1’025 m ↓
Nach einem kurzen Abschnitt durch die Ebene führt der Weg über Vallorbe und den Dent de Vaulion hinein ins Hochtal Vallée de Joux. Hier liegt der gleichnamige See – still, kühl und klar eingebettet in eine alpine Landschaft, in der die Uhrmacherkunst noch immer lebendig ist.
Tag 7 – Vom Vallée de Joux hinunter nach Nyon
Etwa 43 km | 385 m ↑ | 995 m ↓
Ein letzter, kraftvoller Anstieg führt hinauf zum Col du Marchairuz. Oben angekommen öffnet sich eine stille Welt: der Naturpark Jura vaudois mit seinen zahllosen Ameisenhügeln und Trockensteinmauern. Die Abfahrt hinunter an den Genfersee bringt die Leichtigkeit zurück – und mit Nyon wartet ein heiteres Finale an den Ufern des Lac Léman.
Tag 8 – Heimreise oder Verlängerung
Nach dem Frühstück individuelle Rückreise oder Möglichkeit zur Verlängerung in Nyon.
Streckenprofil der Velotour:
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Gesamtdistanz: ca. 381 km
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7 aktive Velotage mit abwechslungsreichen Etappen
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Höhenmeter: moderat bis anspruchsvoll in den Jura-Hügeln
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Gelände: gut ausgebaute Radwege und Nebenstraßen
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Für sportliche Radfahrer geeignet; Teilstrecken für Genussradler abkürzbar
Sehenswertes unterwegs:
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Kulturstadt Basel mit Rheinpromenade
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Jurahügel und Ajoie-Landschaft
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Mittelalterliches St-Ursanne am Doubs
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Freiberge mit Moorlandschaften
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La Chaux-de-Fonds – Uhrmacherstadt
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Val-de-Travers – Absinth-Region
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Vallée de Joux und Seelandschaft
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Naturpark Jura vaudois
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Genfersee und Stadt Nyon
Absolute Highlights der Tour:
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Fahrt durch die stille Ajoie
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Historisches St-Ursanne
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Uhrmachertradition in La Chaux-de-Fonds
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Alpine Stimmung im Vallée de Joux
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Genfersee mit mittelalterlicher Stadt Nyon
Hinweis zur Mitnahme eines Hundes:
Die meisten Radwege sind auch für Hunde geeignet, wenn sie gut trainiert sind. Achten Sie auf ausreichende Pausen, Wasserstellen und geeignete Unterkünfte, die Haustiere akzeptieren. In Moorgebieten und steileren Abschnitten sollten Sie Rücksicht auf das Tier und die Umgebung nehmen.
© Eurotrek AG