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Der Weser-Radweg

Die Weser ist etwas Besonderes: Zum einen ist sie der einzige Strom (Fluss, der ins Meer mündet) Deutschlands, mit ausschließlich inländischem Einzugsgebiet und zum anderen gibt es keine Weserquelle. Die Weser ist eine Vereinigung der beiden Quelleflüsse Werra und Fulda, welche in Hann. Münden zusammenfließen und von dort an den Namen Weser tragen. Bis zur Mündung bei Bremerhaven hat sie dann eine Länge von etwa 515 km. Der Radweg verläuft sehr eben, ohne nennenswerte Steigungen auf befestigten bzw. asphaltierten (Rad-) Wegen und Nebenstraßen, meist direkt am Fluss entlang. Er bietet daher beste Voraussetzungen für ungeübte Radfahrer und Radurlaube mit Kindern. Wer es etwas sportlicher mag, kann die Etappenlänge i.d.R. beliebig verlängern und/oder Etappen durch das Weserbergland und zum Steinhuder Meer einbauen. Ein Rücktransfer zum Startort ist für viele Touren buchbar und der Gepäcktransfer ist bei allen Touren inkludiert. Detaillierte Informationen finden Sie in den jeweiligen Ausschreibungen. Die Hauptreisezeit auf dem Weserradweg ist von März bis Oktober. Lassen Sie sich von den idyllischen Orten mit Schlössern und Fachwerkhäusern, den Höhenzügen des Weserberglandes, den Weiten der Wiesen- und Moorlandschaften sowie dem Nordseeküsten-Flair verzaubern und genießen die einzigartige Atmosphäre dieser vielfältigen Region.

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Weitere Reiseziele:
BTZ Bremer Touristik-Zentrale

Weser-Radweg - Reiseangebote:

Passende Angebote: 14

Übersicht Reiseangebote

Weserradweg von Hann. Münden bis Bremen

Der Weser-Radweg von Hann. Münden bis Bremen ist die klassische Variante mit vielen wunderschönen Highlights.

Weserradweg von Hann. Münden bis Minden

Folgen Sie dem Strom auf seinem schönsten Abschnitt von Hann. Münden bis Minden und genießen Sie die Zeit im Fahrradsattel.

Weserradweg von Hann. Münden bis Cuxhaven

Mehr Weser geht wirklich nicht! Sie starten, dort wo sich Werra und Fulda vereinen, radeln bis Bremen und schließlich noch die Küste entlang bis Cuxhaven! Das ist der komplette Weser-Radweg in Vollendung.

Rad-Rundtour zwischen Weser und Elbe ab Bremen über Cuxhaven und Stade - Hansetour

Der weite Himmel des Nordens sowie der ewige Pulsschlag der Gezeiten begleiten Sie auf dieser Tour zwischen Elbe & Weser. Üppige Obstbäume flankieren Ihren Weg im Alten Land & das Wattenmeer lädt zur Entdeckung ein

Weser- und Nord-Ostsee-Kanal - Radtour von Bremen über Cuxhaven bis Kiel

ab 485,00 €

Weser & Nord-Ostsee-Kanal führen Sie von Bremen bis Kiel durch Landschaften, in denen die Nähe zum Meer spürbar wird: etwa in Häfen beim Anblick mächtiger Schiffe oder an den großen Schleusenanlagen des Kanals.

Weserradweg von Hann. Münden bis Bodenwerder

ab 300,00 €

Entdecken Sie auf dieser Kurztour an der Weser die wunderschönen Fachwerkhäuser in Hann. Münden, das Kloster Corvey, Höxter und die Stadt des Lügenbarons Hieronymus von Münchhausen.

Weserradweg von Hann. Münden bis Bremerhaven

ab 622,00 €

Diese Tour verläuft wie unser Weser-Klassiker bis Bremen und bietet dann als Schlussetappe bis Bremerhaven noch eine echte weitere Abwechslung, denn nur so erreicht man vom Mittelgebirge auch die Nordsee!

Weserradweg von Hann. Münden bis Hameln

ab 219,00 €

Bei dieser Kurzreise wandeln Sie auf den Spuren des berühmten Rattenfängers. Start ist die 3-Flüsse-Stadt Hann. Münden und entlang der „jungen“ Weser geht es in die Fachwerkstadt Hameln.

Weserradweg von Hann. Münden bis Nienburg

ab 452,00 €

Inmitten der bewaldeten Anhöhen des Weserberglandes beginnt Ihre Radreise entlang der Weser. Folgen Sie den Windungen des Flusses durch Hameln und die Porta Westfalica bis Nienburg.

Weserradweg von Hann. Münden bis Rinteln

ab 351,00 €

Radeln Sie auf flachen Wegen von Hann. Münden, dort wo Werra und Fulda sich küssen, über Höxter, die Stadt des Lügenbarons Münchhausen Bodenwerder, die Rattenfängerstadt Hameln bis Rinteln.

Weserradweg von Hann. Münden bis Verden

ab 513,00 €

Radeln Sie auf flachen Wegen von Hann. Münden, dort wo Werra und Fulda sich küssen, über Höxter, die Stadt des Lügenbarons Münchhausen Bodenwerder, die Rattenfängerstadt Hameln bis in die Pferdestadt Verden .

Weserradweg von Hann. Münden nach Bremen

Die Weser ist einer der bedeutendsten und auch schönsten deutschen Flüsse. Ausgangspunkt dieser Radreise ist das Fachwerkidyll Hann. Münden - dort, wo aus Werra und Fulda die Weser entsteht.

Weserradweg von Hann. Münden nach Cuxhaven

Vom Weserbergland durch die Region Mittelweser in die Hansestadt Bremen und weiter über Bremerhaven entlang der Nordseeküste nach Cuxhaven.

Weserradweg von Hann. Münden nach Minden

Zwischen Hann. Münden und Minden sucht sie sich ihren Weg durch das romantische Weserbergland. Diese Route ist landschaftlich besonders reizvoll und wird Ihnen gut gefallen.


Streckencharakteristik

Länge

Der Weserradweg ist von Hannoversch Münden bis Cuxhaven ca. 515 km lang.

Beschaffenheit der Radwege

Die Radwanderroute entlang der Weser verläuft hauptsächlich auf befestigten bzw. asphaltierten Rad- und Uferwegen. Kürzere Teilstrecken müssen über Verkehrsstraßen und unbefestigte Wege gefahren werden, dies ist jedoch die Ausnahme und auch nur von sehr kurzer Dauer. Der Radweg ist relativ eben, ohne nennenswerte Steigungen, abgesehen von Abstechern durch das Weserbergland oder einem Ausflug zum Steinhuder Meer.

Beschilderung

Der Weserradweg ist durchgehend einheitlich beschildert und wurde erst vor Kurzem überarbeitet. Bitte beachten Sie, dass es mittlerweile zahlreiche Alternativ- und Anschlusstouren am Weserradweg gibt. Lassen Sie sich von den jeweiligen regionalen Ausschilderungen nicht verwirren.

Klima

Grundlegend ist das Klima an der Weser mild. Eine einheitliche Aussage über das Klima und die Witterungsverhältnisse an der Weser lässt sich aufgrund der Länge des Flusses und die damit einhergehende Vielzahl an geologischen Veränderungen nicht treffen. Allgemein können Sie Sommermonate mitunter sehr heiß werden. Zu Beginn und am Ende der Saison muss mit kühleren Temperaturen gerechnet werden. Je weiter Sie in den Norden radeln, vor allem im Bereich der Nordseeküstenregion, kann die Windstärke mitunter zunehmen und es muss mit stärkeren Westwinden gerechnet werden.

Allgemeine Informationen

Reisezeit

Die empfohlene Reisezeit für die Moselradtouren ist von März bis Oktober, da in diesem Zeitraum angenehm milde Temperaturen zu erwarten sind. Zu Beginn der typischen Radfahrsaison (März, April) und zum Ende der Saison (Ende September/Oktober) kann es u.U. recht frisch werden, vor allem in der Küstenregion, sodass entsprechende Kleidung eingeplant werden sollte. Im Hochsommer hingegen kann es stellenweise sehr heiß werden, sodass hier ebenfalls entsprechende Kleindung, Sonnenschutz und Getränke eingeplant werden sollten.

Sehenswürdigkeiten

  • Hann. Münden gilt als Ursprungsort der Weser, da hier die Quellflüsse Werra und Fulda zusammenfließen.
    • Weserstein: befindet sich direkt am Zusammenfluss und wird von der berühmten Inschrift geziert.
    • Welfenschloss Münden: Die Ursprünge des gotischen Residenzschlosses liegen im Jahr 1501. Durch einige Brände wurde das Gebäude mehrfach zerstört, jedoch nahezu immer wieder aufgebaut. Heute beherbergt es das Stadtarchiv, die Stadtbücherei und das Amtsgericht der Stadt.
    • Rathaus: Der gotische Saalbau aus dem 14. Jahrhundert im Herzen der Stadt bildet den Kern der Stadt. An der nördlichen Fassade befindet sich ein sehens- und hörenswertes Glockenspiel, welches drei Mal pro Tag erklingt.
    • Die Alte Werrabrücke aus dem Jahr 1323 ist mit 5 Bögen sogar noch im Original erhalten.
  • Oberweser liegt im äußersten Norden von Hessen und ist Teil der Deutschen Märchenstraße.
  • Die nördlichste Stadt Hessens Bad Karlshafen trägt seit 1977 den offiziellen Namen "Bad" Karlshafen als anerkannter Luftkurort und Heilbad. Der Ort, an dem die Diemel in die Weser mündet, wurde unter anderem als Fluchtort der Hugenotten errichtet, welche um 1700 aus Ihrem Heimatland Frankreich vertrieben wurden. Ein beliebtes Ziel der Wander- und Radfahrer ist der Hugenottenturm auf den Hessischen Klippen, ca. 170 m über NN. Von dort hat man eine sehr gute Sicht über die Stadt.
    • Deutsches Hugenottenmuseum: Dokumentation der vertriebenen Hugenotten, die in Bad Karlshafen Zuflucht fanden.
    • Rathaus: ein im Barockstil erbautes, ehemaliges Lagerhaus aus dem Jahr 1715.
    • Barocke Stadtanlage ist in vielen Teilen sehr gut erhalten. Die symmetrisch anlegte Altstadt befindet sich rund um das Hafenbecken.
  • Die Kleinstadt Beverungen im Osten Nordrhein Westfalens wurde bereits im 9. Jahrhundert unter Karl dem Großen bekannt. Die Stadt, in der die Bever in die Weser mündet, war damals eigentlich ein Adelshof mit einem großen Besitzfläche, um den sich ein kleines Dorf bildete.
    • Burg Beverungen: Die Burg wurde erst erbaut, nachdem das Dorf schon längst besiedelt war und zwar im Jahr 1332.
  • Die Hochschulstadt Höxter liegt im Zentrum des Weserberglandes und wurde bereits im 7. Jahrhundert von fränkischen Truppen Karl des Großen gegründet.
    • Schloss und Kloster Corvey aus dem Jahr 822 gehört seit 2014 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Es wurde ursprünglich als Ableger des Kloster Corbie in Frankreich gegründet. Das Kloster Corvey ist eine ehemalige Benedikterabtei und entwickelte sich im 9. und 10 Jahrhundert rasend schnell zu einem kulturellen, geistigen und wirtschaftlichen Zentrum der Sachsen.
  • Die Stadt der Düfte und Aromen Holzminden ist eine Hochschulstadt im Weserbergland, im Süden Niedersachsens. In Holzminden ist einer der ältesten Marktplätze Norddeutschlands mit einem Brunnen aus dem Jahr 1891 zu finden.
    • Tillyhaus: Das schöne Fachwerkhaus aus dem Jahr 1609 wurde als einziges Gebäude bei einem großen Stadtbrand 1640 verschont.
    • Duftender Stadtrundgang: Aufgrund einer Erfindung von Wilhelm Haarmann, entstand in Holzminden eine beachtliche Industrie für Riech- und Geschmackstoffe, sodass viele bekannte Parfums in Holzminden kreiert werden. Die Stadt hat aufgrund dieser Entwicklung einen Duftrundgang in der Stadt installiert, bei dem an 18 Stehlen interessante Informationen zu verschiedenen Düften und Aromen gegeben werden.
    • Die Luther-Kirche hieß ursprünglich Marien-Kirche und ist ein Wahrzeichen der Stadt.
    • Das Reichspräsidentenhaus aus dem Jahr 1929 hat einen sehr hübschen Turm mit einem Glockenspiel, welches zu jeder Stunde bekannte Melodien spielt.
  • Die beschauliche Kleinstadt Bodenwerder mit dem amtlichen Namenszusatz Münchhausen und staatlich anerkannter Luftkurort ist besonders sehenswert.
    • Münchhausenmuseum: Ausstellungen zum Lügenbaron Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen (1720 – 1797). Der Kurfürst wurde in Bodenwerder geboren und starb ebenda.
    • Bismarckturm: auf 13 m Höhe befindet sich eine Aussichtsplattform
  • Hameln ist bekannt durch die Sage vom Rattenfänger von Hameln, einer Überlieferung aus dem Jahre 1284. Die Ursprünge Hamelns liegen im 8. Jahrhundert, als ein Mönch aus Fulda ein Kloster gründete. Die Stadtrechte erlangte der Ort um 1200 und gehört somit zu den ältesten Städten im ehemaligen Königreich Hannover. Hamelns Geschichte ist eng verwoben mit der Rattenfängergeschichte und trägt das Symbol der Ratte sogar im Wappen. Die Stadt zählt zur Deutschen Märchenstraße, einer Touristikroute auf den Spuren der Gebrüder Grimm und Ihren Märchen von Hanau bis Bremen.
    • Rattenfängerhaus: Prachtvolles Renaissancegebäude aus dem Jahr 1602/1603. Die Fassade ist im Original erhalten.
    • Stiftsherrenhaus: ein wunderschön mit Figuren verziertes Fachwerkhaus aus dem Jahr 1558.
    • Leist-Haus: ein ebenfalls sehr schön verziertes Gebäude im Renaissance-Stil aus den Jahren 1585 - 1589, in dem sich heute ein Museum befindet.
    • Hochzeitshaus: Schöner Festsaalbau aus den Jahren 1610 - 1617 im Stil der Weserrenaissance. Fünfmal am Tag erklingt das sehr sehenswerte Rattenfängerkunst- und Glockenspiel.
  • Die von Fachwerkhäusern geprägte Stadt Rinteln war von 1619 bis 1810 sogar Universitätsstadt (1619 - 1810) und ist wirklich sehr sehenswert.
    • Das Archivhäuschen wurde 1565 im Stil der Weserrenaissance erbaut. In dem schnuckligen Häusschen wurden lange Urkunden und Akten verwahrt.
  • Bad Oeynhausen ist ein staatlich anerkannter Kurort im Tal der Werre.
    • Kaiserpalais, 1908 fertiggestelltes ehemaliges Kurhaus, in dem sich heute das GOP-Varieté-Theater befindet.
    • Der Kurpark hat eine Größe von etwa 26 Hektar und von 1851 – 1853 angelegt. In der Anlage befinden sich zahlreiche imposante und kulturell wertvolle Gebäude verschiedenster Stilrichtungen: Klassizistisch, Neobarock, Neorenaissance uvm.
  • Die Porta Westfalica, auch „Westfälische Porte“ oder „Das Tor Westfalens“ genannt, bezeichnet das Durchbruchstal der Weser von Wesergebirge und Wiehengebirge. Das Wiehengebirge liegt nördlich des Teutoburger Waldes im Norddeutschen Tiefland. Auf dem Ostende des Wiehengebirges, dem Wittekindsberg liegt links der Weser das Kaiser-Wilhelm-Denkmal. Das 88 m hohe Denkmal thront etwa 170 m über dem Weserradweg und man hat einen wunderschönen Ausblick über das Tal. Das Denkmal wurde von 1892 – 1896 von der preußischen Provinz Westfalen zu Ehren des Kaisers errichtet. Auf der anderen Seite der Weser, dem Wesergebirge, genauer genommen dem Jakobsberg, befindet sich auf ca. 233 m der Fernmeldeturm Jakobsweg mit einer Aussichtsplattform.
  • Minden ist heute bekannt für das Wasserkreuz von Weser und Mittellandkanal. Erstmals wurde der Ort um 800 urkundlich erwähnt, als Karl der Große das Bistum Minden gründete. Um 977 erhielt die Stadt das Markt-, Zoll- und Münzrecht, sodass sie sich zu einer blühenden Handelsstadt entwickeln konnte und sogar Mitglied der Hanse wurde.
    • Stadttheater aus dem Jahr 1908 ist ein Rangtheater im neobarocken Stil.
    • Dom St. Petrus und Gorgonius: Der gotische Dom mit romanischem Westwerk aus dem 13. Jahrhundert ist seit Aufhebung des Bistums um 1648 (Westfälischer Frieden) kein offizieller Dom mehr, sondern seit 1859 eine Propsteikirche. In der Domschatzkammer werden einige der bedeutendsten Sammlungen Christlicher Kunst in Deutschland aufbewahrt.
    • Mindener Schiffmühle, direkt am Weserradweg gelegen, ist eine heute sehr seltene Form der Wassermühle. Der Nachbau zeigt eine typische Korn mahlende Mühle aus dem 18. Jarhundert.
    • Das Alte Rathaus mit einem Laubengang aus dem 13. Jahrhundert befindet sich nahe dem Dom
    • Alte Münze: Ein aus preußischer Zeit bestehendes Proviant-Magazin, welches wohl das älteste Steinhaus Westfalens ist. Es wurde im 1835 als Teil der Festung erbaut.
    • Haus am Windloch: Das kleinste Gebäude Mindens, welches etwa im 15. Jahrhundert erbaut wurde.
  • Die Stadt Petershagen war früher eigentlich ein kleines Dorf namens Hockeleve. Um 1306 ließ der Mindener Bischof dort eine Burg bauen, welche Petershagen getauft wurde. Später ging der Name dann auf den gesamten Ort über.
  • Schlüsselburg/Stolzenau: Von hier bietet sich ein etwa 60 km langer Ausflug an das nahe gelegene Steinhuder Meer an.
  • Die Kreisstadt und größte Stadt der Mittelweserregion Nienburg wurde erstmals um 1025 urkundlich erwähnt. Allerdings muss dorf aufgrund des Namens bereits vorher eine Burg gestanden haben. Besonders sehenswert sind bspw. das Rathaus aus dem 14. Jahrhundert, der sagenumwobene Burgmannshof "Fresenhof" und der Stockturm, welcher als Rest einer Wasserburg übrig geblieben ist.
  • Die Grafschaft Hoya ist ein sehr kleiner Ort mit etwa 3700 Einwohnern (Stand 12.2015), dennoch lohnt es sich hier auf der Weserradreise einen Stop einzulegen.
  • Verden, trägt als Zentrum der Pferdezucht und des Pferdesports den Beinamen Reiterstadt. Die Stadt liegt eigentlich nicht direkt am Weserradweg, sondern an der Aller, jedoch mündet die Aller bei Verden in die Weser. Es lohnt sich in jedem Fall die kurze Etappe von der Weser nach Verden zu radeln.
    • Dom zu Verden: etwa im 13. Jahrhundert erbaut, eine gotische dreischiffige Hallenkirche.
    • Deutsches Pferdemuseum: stellt deutschlandweit einzigartig die Geschichte, Funktion und Kultur des Pferdes dar.
  • Bremen, die Hansestadt wurde erstmals im 8. Jahrhundert urkundlich erwähnt und bereits 785 von Karl dem Großen zum Bischofssitz erhoben.
    • St. Petri Dom: wurde damals auf der höchsten Erhebung der Siedlung aus Holz gebaut und später durch einen Steinbau ersetzt.
    • Rathaus: Ist eines der bedeutendsten Bauwerke der Gotik und Renaissance in Europa und steht seit 1973 unter Denkmalschutz. Seit 2014 steht es zudem unter den UNSESCO Weltkulturerbe-Schutz. Das Rathaus liegt inmitten der Altstadt an der Nordseite des Markplatzes und ist ein bekanntes Fotomotiv der Stadt.
    • Bremer Stadtmusikanten sind Titel eines Volksmärchens der Gebrüder Grimm. Zu Ehren dieser befindet sich vor dem Rathaus die bekannte Skulptur der Bremer Stadtmusikanten aus dem Jahr 1953.
    • Schnoorviertel oder auch „Der Schnoor“ genannt, ist ein mittelalterliches Gängeviertel in der Altstadt. Es ist eines der ältesten und noch dazu das einzig zusammenhängende Stadtviertel Bremens mit Gebäuden aus dem 15. und 16 Jahrhundert. Die erste schriftliche Erwähnung des Viertels geht auf das 13. Jahrhundert zurück und wurde vorwiegend von Schiffern und Fischern bewohnt. Das älteste Haus ist das Packhaus Schnoor 2 aus dem Jahr 1401
    • Weserpromenade Schlachte
  • Elsfleth gehört zu den ältesten Orten an der Unterweser. Die ansässige Seefahrtschule und das maritime Kompetenzzentrum machen Elsfleth zu einem international anerkannten Ausbildungsort für nautischen Lehren.
  • Die Kleinstadt Brake an der Unterweser, gehört zur Region Oldenburger Land und liegt etwa im Zentrum des Drei-Städte-Ecks Oldenburg, Bremen und Bremerhaven.
  • Bremerhaven wurde ursprünglich als „Bremer Hafen“ gegründet und ist heute die einzige Großstadt an der Deutschen Nordsee. Am Anfang des 19. Jahrhunderts war die Weser nämlich so stark versandt, dass die Schiffe nur bis Brake fahren konnten und dort Ihre Ladung löschen mussten.
    • Deutsches Auswandermuseum aus dem Jahr 2005 dokumentiert die Wellen der Auswanderung der Deutschen in die USA in verschiedensten Epochen. Das Museum liegt direkt am Neuen Hafen
    • Technikmuseum U-Boot „Wilhelm Bauer“: In dem einzig erhaltenen U-Boot des Typs XXI aus dem Zweiten Weltkrieg werden Technik, Geschichte und Leben an Bord eines U-Bootes dokumentiert.
    • Klimahaus Bremerhaven 8° Ost: ist ein Museum in Form eines Schiffes. Hier wird das Thema Klima in drei Ausstellungsbereichen auf unterschiedliche Art und Weise erklärt und nähergebracht.
  • Cuxhaven gehört zu den größten Fischereihäfen Deutschlands
    • Kugelbake: Ist ein aus Holz errichtetes Seezeichen und das Wahrzeichen der Stadt. Sie markiert die Elbmündung und damit die Grenze für die Binnenschifffahrt.

Karte

Weserradweg Karte

© Velociped

Gliederung der Region

Grundlegend kann der Weserradweg in folgende Regionen gegliedert werden: Quellgebiet, Oberweser, Mittelweser, Unterweser und Außenweser:

Als Quellgebiet wird die Region der beiden Quellflüsse Werra und Fulda bis Hann. Münden bezeichnet. Das Besondere an der Weser ist, dass Sie keine eindeutige Quelle hat, sondern ein Zusammenfluss der Werra und Fulda ist:

Wo Werra sich und Fulda küssen
Sie ihre Namen büssen müssen,
Und hier entsteht durch diesen Kuss
Deutsch bis zum Meer der Weser Fluss.
Hann. Münden, d. 31. Juli 1899

Dieser Spruch ist auf dem „Weserstein“ zu lesen, welcher sich auf der Insel in Hann. Münden befindet, wo sich die Flüsse treffen und als Eins weiterfließen. Früher wurde die Werra wohl als Oberlauf der Weser bezeichnet und die Fulda als dessen Nebenfluss.

Ab Hann. Münden bis zur Porta Westfalica bei Minden wir die Weser als Oberweser bezeichnet. Die Weser bildet nun für ein Teilstück mit einer Unterbrechung bis Bad Karlshafen die Grenze von Hessen und Niedersachsen und fließt in kurvenreichen Windungen durch das Weserbergland. Ab Bad Karlshafen bis etwa Holzminden bildet sie dann die Grenze von Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Der Fluss passiert auf seinem Weg zahlreiche historische Städte mit Burgen und Schlösser, welche zum Verweilen einladen. Die Hänge des Weserberglandes sind größtenteils bewaldet und das Tal wird an einigen Stellen sehr eng. Kurz vor der Porta Westfalica, in Bad Oeynhausen, mündet die Werre in die Weser.

Die Mittelweser beginnt bei der Porta Westfalica und endet bei Bremen. Die Porta Westfalica, auch „Westfälische Porte“ oder „Das Tor Westfalens“ genannt, bezeichnet das Durchbruchstal der Weser von Wesergebirge und Wiehengebirge. Das Wiehengebirge liegt nördlich des Teutoburger Waldes im Norddeutschen Tiefland. Auf dem Ostende des Wiehengebirges, dem Wittekindsberg liegt links der Weser das Kaiser-Wilhelm-Denkmal. Das 88 m hohe Denkmal thront etwa 170 m über dem Fluss und man hat einen wunderschönen Ausblick über das Tal. Auf der anderen Seite der Weser, dem Wesergebirge, befindet sich der Fernmeldeturm Jakobsweg mit einer Aussichtsplattform. In Minden wird die Weser vom Mittellandkanal gekreuzt. Hinter der Porta Westfalica verändert sich das Landschaftsbild merklich. Die Hügel und Wälder verschwinden, ein weites, flaches Wiesenland breitet sich aus und die Weser schlängelt sich in großen Kurven durch das Tal. Bei Verden mündet die Aller, der größte Nebenfluss der Weser und zugleich er größte nicht ins Meer mündende Fluss Norddeutschlands in die Weser, bevor sie die Hansestadt Bremen erreicht.

Von Bremen bis Bremerhaven wird die Weser als Unterweser bezeichnet. Ab hier ist der Fluss durch die Gezeiten geprägt. Die Kaiser-Wilhelm-Brücke in Bremen etwa markiert den Nullpunkt der Unterweser und seit dem 13. Jahrhundert das Ende der Seeschifffahrt. Von Bremen bis Elsfleth fließt die Weser in nordwestliche Richtung, bis sie dort einen Knick nach Norden macht und beinahe strikt nordwärts bis Bremerhaven fließt, wo sie in die Nordsee mündet.

Als Außenweser gilt der Mündungsbereich in die Nordsee. Den Beginn markiert die Mündung der Geeste in Bremerhaven. Die Weser strömt von hier aus durch das Wattenmeer direkt in die Nordsee.

Entfernungen zum nächsten Ort/Teiletappen

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht der möglichen Etappenlängen:

  • Hann. Münden – Minden ca. 207 km
    • Hann. Münden – Oedelsheim ca. 26 km
    • Oedelsheim – Bad Karlshafen ca. 22 km
    • Bad Karlshafen – Beverungen ca. 9 km
    • Beverungen – Holzminden ca. 27 km
    • Holzminden – Bodenwerder ca. 30 km
    • Bodenwerder – Hameln ca. 26 km
    • Hameln – Rinteln ca. 27 km
    • Rinteln – Minden ca. 40 km
  • Minden – Verden ca. 120 km
    • Minden – Petershagen ca. 13 km
    • Petershagen – Schlüsselburg ca. 21 km
    • Schlüsselburg – Steinhuder Meer (Ausflug) ca. 57 km
    • Schlüsselburg – Nienburg ca. 27 km
    • Nienburg – Hoya ca. 37 km
    • Hoya – Verden ca. 22 km
  • Verden – Cuxhaven ca. 188 km
    • Verden – Achim ca. 19 km
    • Achim – Bremen ca. 31 km
    • Bremen – Lemwerder ca. 22 km
    • Lemwerder – Brake ca. 26 km
    • Brake – Nordenham ca. 24 km
    • Nordenham – Bremerhaven ca. 11 km
    • Bremerhaven – Cuxhaven ca. 55 km

Streckenprofil/Topografie

Der Weserradweg verläuft prinzipiell sehr eben ohne nennenswerte Steigungen. Einzig im Bereich Oberweser von Hann. Münden bis Bodenwerder müssen im Weserbergland vereinzelt einige wenige kurze Steigungen überwunden werden. Diese sind jedoch kaum nennenswert und jeweils nur von kurzer Dauer. Hann. Münden beginnt der Radweg auf etwa 123 Höhenmeter, in Minden ist er auf ca. 42 Höhenmeter gefallen, in Bremen sind es nur noch 11 Höhenmeter und in Cuxhaven sind es 2 Meter über Normalnull. Der Radweg hat somit eine insgesamt negative Steigung, welche sich jedoch auf eine so lange Strecke verteilt, sodass diese kaum zu spüren ist.

Abkürzungsmöglichkeiten:

Sollte Ihre Tagesetappe auf dem Weserradweg mal zu lang erscheinen, können Sie diese gerne in Eigenregie verkürzen. Bei einigen Touren sind bereits Fähr- und Bahnfahrten im Preis inkludiert. Die Information dazu finden Sie im jeweiligen Angebot. Eine Übersicht der möglichen Abkürzungen finden Sie im Folgenden. Detaillierte Informationen erhalten Sie i.d.R. mit Ihren Reiseunterlagen.

  • Bad Karlshafen – Beverungen: Schiff
  • Beverungen – Höxter: Schiff
  • Höxter – Holzminden: Schiff
  • Holzminden – Bodenwerder: Schiff
  • Bodenwerder – Hameln: Schiff
  • Hameln – Rinteln: Schiff oder Bahn
  • Rinteln – Bad Oeynhausen: Bahn
  • Rinteln – Minden: Schiff
  • Minden – Nienburg: Schiff oder Bahn
  • Nienburg – Verden: Bahn
  • Nienburg – Hoya: Schiff
  • Hoya – Verden: Schiff
  • Verden – Achim: Bahn
  • Achim – Bremen: Bahn
  • Verden – Bremen: Schiff
  • Bremen – Elsfleth: Schiff oder Bahn
  • Elsfleth – Brake: Schiff oder Bahn
  • Brake – Bremerhaven: Schiff
  • Brake – Nordenham: Bahn
  • Bremerhaven – Cuxhaven: Bahn

An-und Abreise

Der Weserradweg ist durchweg gut mit dem PKW zu erreichen. Wir empfehlen die Anreise mit dem eigenen PKW vor allem dann, wenn Sie mit eigenen Rädern fahren möchten. In den Ausschreibungen finden Sie i.d.R. detailliertere Angaben zur Parksituation und bei Ort-zu-Ort-Touren zum Rücktransfer zum Starthotel, um Ihrem PKW wieder abzuholen.

Die Anreise mit der Bahn ist für viele Orte möglich. Die großen Städte verfügen selbstverständlich über Fernbahnhöfe: Bremen, Bad Oeynhausen. Die kleinen Orte sind mit etwaige Umstiegen zu erreichen: Hann. Münden, Holzminden, Hameln, Minden, Nienburg, Verden, Bremerhaven, Cuxhaven.

Für viele Touren können günstige RIT-Tickets von Ihrem Heimatbahnhof zum Startort Ihrer Radtour und vom Endpunkt Ihrer Radtour zurück zum Heimatbahnhof gebucht werden. Die Mitnahme von eigenen Rädern ist in vielen Zügen problematisch bzw. bei häufigen Umstiegen oft auch nicht zu bewältigen.

Die nächst gelegenen Flughäfen am Weserradweg sind

  • Bremen
  • Hannover
  • Kassel-Carlden
  • Paderborn/Lippstadt
  • Cuxhaven-Nordholz

Gesundheit

Bitte erkundigen Sie sich rechtzeitig bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt oder Hausarzt bzgl. Impfungen und aktuellen Empfehlungen und planen entsprechende Kleidung ein. Wir empfehlen Ihnen außerdem ausreichend Insektenschutz mitzunehmen und am Abend den Körper gründlich nach Zecken abzusuchen und diese schnellstmöglich gänzlich zu entfernen. Bitte beachten Sie außerdem, dass Sie im Hochsommer ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen und planen entsprechenden Sonnenschutz ein.

An einigen ausgewiesenen Stellen ist das Baden in der Weser erlaubt. Bitte beachten Sie die jeweiligen Hinweise.

In Deutschland besteht keine Helmpflicht für Radfahrer.

Anschlusstouren

Der Weserradweg lässt sich gut mit anderen Touren durch die umliegenden Regionen kombinieren:

Zusatzinformationen

Ladestationen E-Bike

Am besten laden Sie Ihr Rad immer über Nacht in Ihrem Hotel auf. Dort finden Sie eigentlich immer die notwendigen Lademöglichkeiten. Sollte Ihr Akku tagsüber doch einmal schwach werden, so finden Sie rund um den See zahlreiche Möglichkeiten Ihren Radakku aufzuladen. Entsprechende Informationen finden Sie i.d.R. in Ihren Reiseunterlagen.

Werkstätten

Da der Weserradweg eine sehr beliebte Radfahr-Region ist, sind auch die Menschen vor Ort gut darauf ausgerichtet. In vielen Orten gibt es Fahrradgeschäfte und oder Werkstätten, die Ihnen bei größeren Pannen helfen können.

Einige Veranstalter bieten einen Werkstattservice an – Informationen dazu finden Sie dann in den jeweiligen Angeboten. Bei Leihrädern wird Ihnen i.d.R. ein kleines Paket an Flickzeug etc. zur Verfügung gestellt. So können Sie kleinere Pannen oft auch direkt und schnell in Eigenregie beheben – Informationen hierzu finden Sie ebenfalls in den jeweiligen Angeboten. Bitte beachten Sie, dass Sie bei eigenen Rädern entsprechendes Material einpacken. Weitere wichtige Informationen erhalten Sie mit Ihren Reiseunterlagen.

Restaurant-Tipps

Weitere Informationen dazu finden Sie i.d.R. in Ihren Reiseunterlagen.

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