Industriekultur und Strukturwandel aktiv erleben Radreise durch das Ruhrgebiet
Wo einst Fördertürme den Himmel prägten und Hochöfen die Nächte erleuchteten, entfaltet sich heute eine faszinierende Mischung aus Geschichte, Natur und moderner Stadtkultur. Diese Radreise durch das Ruhrgebiet verbindet beeindruckende Industriedenkmäler mit grünen Flusslandschaften, lebendigen Innenstädten und spektakulären Aussichtspunkten. Entdecken Sie eine Region im Wandel – authentisch, überraschend und voller Kontraste.
Tag 1: Ankommen und Eintauchen
Nach Ihrer Anreise nach Herne bietet sich ein Besuch im Deutschen Bergbaumuseum in Bochum an – eine perfekte Einstimmung auf die kommenden Tage. Hier spüren Sie bereits die Energie der Region und tauchen tief in die Geschichte des Bergbaus ein.
Tag 2: Historischer Aufzug und moderne Skyline – 48 km bis Dortmund
Sie folgen dem Rhein-Herne-Kanal zum eindrucksvollen Schiffshebewerk Henrichenburg – ein technisches Meisterwerk von 1899. Anschließend radeln Sie durch die neu gestaltete Emscherlandschaft zur Kokerei Hansa und dem berühmten Stadion von Borussia Dortmund. Am Phoenix West startet Ihre luftige Skywalk-Tour mit spektakulären Ausblicken. Den Abend genießen Sie an der modernen Seepromenade des Phoenix-Sees.
Tag 3: Untertage im Muttental – 37 km nach Hattingen
Über den Radweg „Rheinischer Esel“ geht es durch ländliche Szenerie bis ins geschichtsträchtige Muttental zur Zeche Nachtigall. Ausgestattet mit Helm und Lampe steigen Sie hinab zu einem echten Steinkohleflöz. Danach folgt eine entspannte Etappe entlang des Kemnader Sees bis in die idyllische Altstadt von Hattingen.
Tag 4: Stahlgeschichte und Villenpracht – 41 km bis Kettwig
Die Henrichshütte erzählt eindrucksvoll vom Leben und Arbeiten im Hochofenbetrieb. Anschließend radeln Sie auf dem Ruhrtal-Radweg durch sattes Grün bis zum Baldeneysee. Krönender Abschluss ist der Besuch der imposanten Villa Hügel – Residenz der Familie Krupp – bevor Sie das charmante Kettwig erreichen.
Tag 5: Wasserwelten und Wandel – 26 km nach Duisburg
Die kurze Etappe bietet Zeit für Besichtigungen, etwa im Aquarius Wassermuseum. In Duisburg entdecken Sie bei einer Rundfahrt den größten Binnenhafen der Welt und lassen den Tag im lebendig umgestalteten Innenhafen mit Cafés und Kultur entspannt ausklingen.
Tag 6: Stahlpark und Kunstwerke – 46 km bis Essen
Auf der Route der Industriekultur radeln Sie zum Landschaftspark Duisburg-Nord – ein Highlight für alle Sinne. Nach einer Führung per Rad geht’s weiter über ehemalige Bahntrassen bis zum Gasometer in Oberhausen und zum Tetraeder in Bottrop. In Essen endet ein Tag voller Kontraste.
Tag 7: Zeche, Wurst und Weitblick – 37 km zurück nach Herne
Die Zeche Zollverein, ein UNESCO-Welterbe, bildet den Auftakt. Anschließend radeln Sie zur kultigen Erzbahnbude – Currywurst inklusive! Am Nachmittag erklimmen Sie die Halde Hoheward, wo sich Ihnen ein unvergleichlicher Rundblick über das Ruhrgebiet bietet. Über die Drachenbrücke führt der Weg zurück nach Herne.
Tag 8: Abschied vom Revier
Mit einem Rucksack voller Eindrücke und Geschichten treten Sie die Heimreise an – und nehmen eine neue Sicht auf das Ruhrgebiet mit nach Hause.
Diese Tour zeigt eindrucksvoll, wie sich das Ruhrgebiet vom
Kohle- und Stahlrevier zur kreativen Kultur- und Erlebnisregion gewandelt
hat.
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